List auf Sylt List ist ein Seebad an der Nordspitze der Insel Sylt und zugleich die nördlichste Gemeinde Deutschlands. Sie ist von einer Landschaft aus Wanderdünen, Heide und Salzwiesen umgeben. Diese auch als Listland bezeichnete Landschaft befindet sich in Privatbesitz einer Erbengemeinschaft. List hat an seiner Ostseite einen Schutzhafen, in dem Ausflugsschiffe der Adler-Reederei liegen. Von dort kann man mit der Fähre „Sylt-Express“, einer modernen Auto- und Personenfähre der Rømø-Sylt-Linie, Havneby auf der dänischen Nachbarinsel Rømø erreichen. |
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Kampen An der Westküste liegt das Rote Kliff. Zwischen Kampen und Wenningstedt, auf der hohen Geest, steht seit 1855 der markante 38 Meter oder 179 Treppenstufen hohe, schwarz-weiße Leuchtturm Kampen. |
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Hörnum Der südlichste Ort Sylts, Hörnum, wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet. Er bestand zunächst lediglich aus den Hafengebäuden der HAPAG sowie dem Leuchtturm Hörnum, der im Jahr 1907 errichtet wurde. Der Ort war bis 1970 über die Inselbahn mit Westerland verbunden. Aber schon in früherer Zeit soll die unbesiedelte Südspitze der Insel Fischern und Seeräubern als vorübergehender Unterschlupf gedient haben. Aus dieser Zeit soll die noch heute verwendete Flurbezeichung „Budersand“ stammen; sie bezeichnet eine mächtige Düne an der Ostseite des Ortes, auf der in früheren Zeiten „Buden“ – also Hütten – gestanden haben sollen. |
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Flora und Fauna Die Flora der Insel Sylt ist geprägt von der ursprünglichen Kargheit des Landes. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Sylt eine fast baumlose Insel; erst durch gezielte Ausfforstungen und Anpflanzungen entstanden kleiner Wald- und Buschgebiete. Noch heute erkennt man in den Waldgebieten Friedrichshain und Südwäldchen in Westerland die planmäßige Anlage des Bewuchses; die Bäume stehen weitgehend in Reih und Glied. |
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